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Völkermord an den Armeniern

Dem Völkermord an den Armeniern Anfang des 20. Jahrhunderts fielen etwa 1,5 Millionen Armenier zum Opfer. Bis heute wird die Bewertung dieser Morde als Genozid von der türkischen Regierung geleugnet und jeder, der den Völkermord zur Sprache bringt, mit massivem Druck eingeschüchtert.

Der Völkermord an den Armeniern erstreckte sich vor allem über den Zeitraum von 1894 bis Vorgeschichte des Genozids

Das im Zerfall begriffene osmanische Reich versucht in der Tanzimat-Periode (1839 - 1879) eine Erneuerung der staatlichen Organisation unter anderem durch eine Europäisierung zu erreichen und gleichzeitig ausländische Einflüsse abzuwehren. Durch diesen Widerspruch kommt es zu zunehmenden Spannungen zwischen der Staatsführung und Minderheiten im Reich. Die jungtürkische Bewegung im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts radikalisiert diese Widersprüche mit ihren Forderungen nach einem ethnisch homogenen Nationalstaat. Gleichzeitig bildet sich auch ein armenischer Nationalismus aus, der durch die Ungleichbehandlung der christlichen Minderheit der Armenier wie auch durch eine Unterstützung aus dem europäischen Ausland forciert wird.

Zwischen 1894 und 1896 lässt Sultan Abdülhamid II 100.000 bis zu 200.000 Armenier ermorden. Darauf folgen für die Armenier Vertreibungen und Zwangskonversionen zum Islam. Bereits 1897 berichtet ein englischer Beobachter Die Armenier werden mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit ausgerottet werden, soweit sie nicht in andere Länder entkommen können.

Während der jungtürkischen Revolution von 1909 betreiben die Anhänger des alten Regimes die Ermordung von 20.000 bis 30.000 Armeniern in Südostkleinasien mit Zentrum in Adana, die sie die Unterstützung der Revolution bezichtigen.

Der Genozid von 1915-16

Den bis heute am umfangreichsten bekannten Genozid an den Armeniern betrieben allerdings die Jungtürken selbst. 1909 an die Macht gekommen waren sie erfolglos bei der Reformierung des Reiches. Wie ihre Vorgänger setzen sie bei der Reorganisation des Militärs auf deutsche Unterstützung. Neben dem Oberbefehlshaber Fritz Bronsart von Schellendorff haben drei der fünf türkischen Armeen deutsche Oberkommandierende.

Zu Beginn des 1. Weltkrieges schliesst der jungtürkische Kriegsminister Enver Pascha eine Allianz mit Deutschland und den Mittelmächten ein. Nach dem Scheitern der türkischen Offensive gegen Russland im Januar 1915, schiebt die Staatsführung die Schuld auf die christlichen Armenier, die angeblich das christliche Russland unterstützt hätten. Darauf beschließt das jungtürkische Komitee Einheit und Fortschritt die Ausrottung der Armenier und stellt dafür eine Spezialeinheit, Cete genannt, auf. Die armenischen Soldaten der türkischen Armeen werden zuerst entwaffnet und dann in Arbeitsbatallionen zusammengefasst und schließlich fast gänzlich ermordet.

Am 24/25. April 1915 wird fast die gesamte Führungsschicht der Armenier in Konstantinopel, insgesamt etwa 2.350 Männer, ermordet. Bis Juli des Jahres werden die Armenier an sieben Orten konzentriert, wo sie entweder gleich ermordet oder auf Todesmärsche durch die Wüste nach Aleppo geschickt werden. Dabei gab es den ausdrücklichen Befehl, möglichst wenige lebendig dort ankommen zu lassen. Etwa 100.000 Armenier überleben die Todesmärsche, weil sie sich zwangsturkisieren lassen, etwa 500.000 gelingt die Flucht. Insgesamt sterben etwa 800.000 bis 1.000.000 Armenier bei diesen Märschen.

Die Angaben über die Opfer an dem Genozid schwanken stark: Niedrige Schätzungen gehen von 600.000 Toten aus, hohe Schätzungen von bis zu 1.500.000.

Weiterer Verlauf bis Kriegsende

Bis Juni 1916 besetzen russische Truppen Armenien. Armenische Verbände, die mit der russischen Armee 1917 in die Türkei einrücken nehmen Rache für den Völkermord und ermorden besonders Kurden, wobei die Angaben über die Zahl der Toten dieser Zeit stark schwanken: zwischen einigen zehntausend und 128.000.

1919 machen Militärgerichte der Sultansregierung den Führern der jungtürkischen Bewegung den Prozess wegen des verlorenen Krieges – die meisten von ihnen entziehen sich einer Bestrafung durch Flucht nach Europa.

Nach dem Vertrag von Sèvres von 1920 ist die Gründung eines unabhängigen armenischen Staat vorgesehen. Diesem versucht die türkische Regierung zuvor zu kommen, indem sie versucht, den Völkermord an den Armeniern zu vollenden, um die Schaffung dieses Staates in Ostanatolien zu verhindern. Deshalb ermordet sie noch einmal etwa 50.000 Armenier in Adana und 20.000 Armenier in Marasch.

Nach dem Zusammenbruch der Russischen Regierung im Kaukasusgebiet marschieren türkische Truppen dort ein um die Armenier auch dort auszurotten, um die Schaffung eine armenischen Staates zu verhindern. Dabei werden noch einmal etwa 175.000 Armenier ermordet. Dieser Massenmord wird durch Eingreifen der 11. Roten Armee gestoppt.

Nach schweren Rückschlägen im türkisch-griechischen Krieg 1922 beginnen wieder Massaker an Christen in Smyrna (heute: Izmir), bei der etwa 100.000 Christen ermordet werden, neben Griechen auch viele Armenier, darunter die gesamte armenische Gemeinde Smyrnas.

Einschätzung

Der Großwesir Damad Ferid Pascha gesteht am 11. Juni 1919 die Verbrechen öffentlich ein. Spätere türkische Regierungen betreiben dagegen eine Leugnung des Völkermords an den Armeniern, sondern stellen die Ermordungen als Folgen von Kriegshandlungen dar. Während andere westeuropäische Staaten auf eine Verurteilung des Völkermordes drängen, unterstützt die deutsche Regierung lange Zeit die Position der türkischen Führung.

Am 15. März 1921 tötet ein armenischer Student Talaat Pascha, einen der Hauptverantwortlichen im Berliner Exil – aufgrund der Darlegung der Geschehnisse in Armenien wird der Täter aber später bei Gericht freigesprochen.

Vermutlich vom Antisemiten Max Erwin von Scheubner Richter, der auf Seiten der türkischen Armee gekämpft hat, erfährt Adolf Hitler Details über den Völkermord. Am 22. August 1939 sagte Hitler vor hohen Militärs und Kommandeuren der SS-Todesschwadronen: Wer redet heute noch von der Vernichtung der Armenier? Damit versuchte er die Judenvernichtung zu banalisieren.

Nach dem Völkermord und der Vertreibung der Armeniern geht in der Türkei die Zerstörung armenischer Kulturgüter weiter noch 1998 wurde die Kirche Surb Arakeltos in Kars in eine Moschee umgewandelt.

In den 80er Jahren bringen eine Vielzahl von Terroranschlägen der armenischen Asala-Armee auf türkische Einrichtungen weltweit die Situation der Armenier und auch die Geschichte des Völkermordes in Erinnerung.

Bis heute versucht die türkische Regierung eine Bewertung der Vorgänge als Völkermord zu verhindern. Deshalb gab es bis in die jüngste Zeit heftige diplomatische Auseinandersetzungen, so z.B. 2001 der Versuch eine entsprechende Resolution der französischen Nationalversammlung zu verhindern. Gleichwohl haben inzwischen viele Parlamente entsprechende Verlautbarungen abgegeben (u.a. Russland, Belgien, Italien, Griechenland, Schweden, und 2004 auch Kanada) sowie internationale Organisationen wie der Europarat.

Genozid


Meine Seele weint, und mein Herz blutet vor Schmerz
Wenn ich daran denk ein kleines Kind, weint und schreit vor Schmerz
Sein Vater geköpft und die Mutter vergewaltigt
Jaaa, Ich spreche es aus wie es war, weil vor uns die Zeit tickt…
Schon über 90 Jahre her und nichts ist passiert
Wollt ihr oder habt ihrs nicht kapiert?
Männer, Frauen und Kinder...
Wurden grausam geschlachtet, schlimmer als Schweine oder Rinder
Haltet dieses Gedicht für brutal; doch es handelt über die Wahrheit
Ich weck die Leute auf, und sorge für Klarheit
Es wurde lange geschwiegen und man hat sich zurück gehalten
Doch versucht eins nicht-, mich zum Schweigen zubringen oder zurückzuhalten


Es sind schon fast 100 Jahre vergangen
Seit dem hat Mein Volk das 100 fache Verlangen,
Nach: Anerkennung, Reue und Gerechtigkeit
Denn um es einfach zu vergessen gingt ihr viel zu weit
1,5 - Millionen Armenier habt ihr auf dem Gewissen
Ihr redet von irgendwelchen Kriegsfolgen. doch darauf ist geschissen!
Und auch auf das, ihr alle Armenier Ausrotten wolltet gebe ich ein Scheiß
Das dieser Plan nicht geklappt hat, dafür bin ich (wir) der lebende Beweiß!
Es heißt, mit der Zeit heilen alle Wunden…
Warum werde ich dann das Bild nicht los- ?
Eine abgemagerte Mutter mit ihrem Kind auf dem Schoss
Eine abgemagerte Mutter mit ihrem Kind auf dem Schoss
Eine abgemagerte Mutter mit ihrem Kind auf dem Schoss

Ich bin verzweifelt, und frage Gott um Rat
Wieso haben die Türken unseren heiligen Ararat?
Wie konnte das passieren – wie konnte es geschehen
Die Toten kommen nie wieder zurück – doch die Erinnerung wird nie vergehen
Und was ist mit Kars, Ani und Van?
Ihr sagt das sind jetzt eure Städte – Ich sage Haram
Doch wir holen uns unser Land Stück für Stück wieder zurück, selbst wenn ihr lacht
1988 – an alle meine Brüder aus Berg-Karabach

Hrant Dink und Monte Melkonian ihr lebt in uns weiter
Wir verfolgen unsere Ziele und machen immer weiter und weiter
Nach einer Entschuldigung, würde sich vieles ändern mit der Zeit
Ein Mensch wird geboren um Fehler zu begehen, die ein anderer dann verzeiht
Ich trage mein Kreuz- und 3 Farben trägt mein Blut
Es sind Rot- Blau - Orange und in ihr kocht die Wut
Ich bin ein stolzer Armenier! – Mein Wort in Gottes Ohren…
Ich werde immer stolzer Armenier bleiben – Das habe ich ihm geschworen!
Hima Xaches hanem u Astuzes xntrem wor menk hayeres
mer mayrakan lesun yerpek che moranank
Lasst uns sprechen auf unserer Muttersprache ,- für unser Vaterland
Denn die Zukunft Hayastans liegt ab jetzt in unserer Hand
Dieses Gedicht ist auf Deutsch, damit es auch alle verstehen
Aus den Fehlern der Vergangenheit lernen ,- und sie nie wieder begehen!

Hört zu!!!: Wir halten nichts von Blut vergießen – Wir - wollen endlich - Frieden schließen!!!

 




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